ReferentInnen

Ayya Agganyani
VORTRAGENDE IN DER NEPALPAGODE
Agganyani ist deutsche Theravada-Nonne mit spiritueller Heimat in Sagaing, Myanmar (Burma), wo sie die Wintermonate lebt und sich im Studienzentrum ihres Lehrers bei Organisation und in der Lehrtätigkeit engagiert. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte sind Abhidhamma und Vipassana.
Sie ist ehemaliges Ratsmitglied der Deutschen Buddhistischen Union (DBU) und war 10 Jahre lang deren Geschäftsführerin.

Ihre Aufgabengebiete beinhalten:
Leitung der Theravada-Arbeitsgemeinschaft innerhalb der DBU,
Mitarbeit im Studienprogramm der DBU,
Organisation des deutschsprachigen Ordinierten-Sangha,

Bhante Kaccayana
VORTRAGENDER IN DER NEPALPAGODE
Bhante Kaccayana, gebürtiger Schweizer, meditiert seit 30 Jahren, zuerst in der Tradition von Sayagyi U Ba Khin, später mit Ayya Khema. Mitbegründer des Zentrums für Buddhismus in Bern. Wurde 2004 von Pa Auk Sayadaw in seinem Hauptkloster Myanmar als Bhikkhu ordiniert, wo er fast 5 Jahre praktizierte. Lebt seit Mitte 2009 als Mönch im Metta Vihara Waldkloster im Allgäu.

Charlie Pils
PODIUMSDISKUSSION
Charlie Pils begegnete 1984 der Ehrw. Buddhistischen Nonne Ayya Khema und praktizierte unter ihrer Führung intensiv den inneren Weg der Meditation. Von ihr autorisiert, vermittelt er seit 16 Jahren die Lehren des Buddha (dhamma) und buddhistische Stille- und Einsichtsmeditation (Samadhi und Vipassana). Er arbeitete mit bei der Entstehung des Meditationszentrums Buddha-Haus im Allgäu und ist heute in der spirituellen Leitung des Meditationszentrums Buddha-Haus München.

Dr. Thomas Barth
VORTRAGENDER IN DER NEPALPAGODE
Thomas Barth (Jg. 1960) studierte Informatik. Seit 1993 geht er den Pfad des Buddha, zunächst beim japanischen Zen-Meister Fumon Nakagawa Roshi (Soto) und später beim Hitsuzendo-Meister Kokugyo Kuwahara (Rinzai). 2003 schloss er sich der Gemeinschaft für achtsames Leben Bayern von Karl Schmied an und übt seither im Geist der Plum-Village-Dhyana-Schule von Thich Nhat Hanh.

Mitglied des Intersein Ordens von Thich Nhat Hanh. Vorsitzender der Gemeinschaft für achtsames Leben Bayern e.V.

Hans Hofinger
MODERATOR PODIUMSDISKUSSION
Lehrer, Coach, Therapeut. 1973 durch traditionelles, nicht-kampforientiertes Karaté-Do zu Karlfried Graf Dürckheim. Eigenes Karaté-Dojo seit 1976. Zen bei Harada Sekkei Roshi. Universität: Gymnasiallehrer / Psychologie / Japanologie. 1983/4 in Asien, tibetisch trad. Einführung durch Lama Yeshe / Lama Zopa. Seit 1985 Schüler u. Übersetzer von Sogyal Rinpoche. Gründungsmitglied Rigpa e.V. - Mitarbeit in Aufbau, Meditation und Studium. Heute Coach mit einer Synthese aus Konzentrationsschulung, Meditation und Therapie, Schwerpunkt Arbeit mit Jugendlichen.

ICHION-KAI Shakuhachi Flöten-Gruppe (Japangarten)
Das Zentrum für Komuso-Shakuhachi (Shakuhachi-Mönch) ICHION-KAI wurde 1997 von Meister IKKEI Hanada in Breddorf bei Bremen gegründet. Es ist die deutsche Zweigstelle des einzigen in Japan existierenden Shakuhachi- Tempels „Itchouken“, in dem die Shakuhachi auch heute noch als Zen-Meditation in der traditionellen Spielweise des 14.Jahrhunderts gespielt wird. Neben Breddorf existiert jeweils ein Dojo in München und Berlin. Die Spieler die zum Münchner Vesakh-Fest spielen gehören zum Münchner Dojo.

Indischer Tempeltanz (Thai Sala)
Bharata Natyam ist ein klassischer südindischer Tempeltanz, der eine mehr als 3000 Jahre alte Tradition hat.
Jenseits von Worten berührt gerade der Tanz die Seele: Im übertragenen Sinne eine hingebungsvolle Widmung von Körper, Sprache und Geist. Aparajita unterrichtet seit 1986 in München u.a. klassischen Indischen Tanz.
Sigrid Baier lernt seit 1988 Bharata Natyam. (sowohl in München als auch in Indien) Seit über 10 Jahren arbeiten beide in diversen Tanz- und Theaterprojekten zusammen.

Julius Ebner
Dao Qi Gong München · Tai Ji Dao München

Seit 1982 Studium und Praxis von Buddhismus, Meditation und Yoga, seit 1988 Qi Gong, Körper- und Atemarbeit, seit 1996 Tai Ji Quan. 1994 - 96 Ausbildung in Medizinischem Qi Gong bei Qing Shan Liu mit zertifiziertem Abschluß. Seit 1994 als Atem- und Qi Gong-Lehrer im eigenen Projekt Dao Qi Gong München [www.daoqigong.de] tätig, und als Dozent in anderen Projekten: Qi Gong am Zentrum für Naturheilkunde, Qi Gong für Reiter, Live your Senses.

Sein vornehmliches Anliegen beim Unterrichten vom Qi Gong und Tai Ji Quan ist die Entwicklung der Entspanntheit von Körper, Atem und Geist und deren Integration in den Alltag.

Besonders verbunden fühlt er sich seinen buddhistischen Lehrern Sogyal Rinpoche und Namkhai Norbu Rinpoche, seinem ersten Qi Gong Lehrer Zhang Li, seinem Lehrer für Duft Qi Gong und Yang Tai Ji Zhang Xiao Ping, und seinen Chen Tai Ji Lehrern Chen Quan Zhong und Yan Gao Fei.

Khukh Mongol
Traditionelle Volksmusik aus der Mongolei.
Der Name "Khukh Mongol" (Blaue Mongolei) wurde wegen der besonderen Bedeutung der Farbe Blau für alle Mongolen gewählt. Die Mongolei ist als das Land es blauen Himmels bekannt, an fast 300 Tagen im Jahr ist der Himmel über der Mongolei klar und blau. Die Gruppe Khukh Mongol wurde 1997 von Dashtseren Erdenbold gegründet. Während der vergangenen fünf Jahre hatten sie in ganz Westeuropa viele Auftritte mit ihrem umfassenden Repertoire aus traditioneller Instrumentalmusik und Liedern und Tänzen. Khukh Mongol tritt in traditioneller mongolischer Tracht auf. Alle Musiker von Khukh Mongol sind Profis, die mongolische Volksmusik studiert haben.
Siehe www.khukh-mongol.com

Lama Tenzin, Buddhistische Gesänge und Mantrasingen
Lobpreisung des Lebens von Buddha Shakyamuni,
Avalokitesvara-Meditation (Buddha des Mitgefuehls).
Die Teilnehmer können bei der Mantra-Rezitation ( OM MANI PADME HUNG ) einstimmen.

Biografie:

Lama Tenzin wurde 1967 in der Region Tingri in Tibet geboren. Mit neun Jahren floh er nach Nepal und erhielt im Kloster Ka-Nying Shedrub Ling in Boudhanath, Kathmandu die Mönchsordination. Zeitgleich begann er seine traditionelle Ausbildung, die u.a. auch die drei-jahres Klausur einschloß. Lama Tenzin war lange Jahre Umdse – Rezitationsmeister für buddhistische Zeremonien dieses Klosters, dessen Abt Tulku Chökyi Nyima Rinpoche ist.

Aufgrund seiner großen Kenntnis und Erfahrung in verschiedenen buddhistischen Philosophien und der Meditationspraxis, wird Lama Tenzin im Auftrag von Chökyi Nyima Rinpoche in viele europäische und asiatische Länder gesandt, um Einweisungen in die Meditationspraxis zu geben und religiöse Zeremonien durchzuführen. Für jeweils einige Monate im Jahr gibt er u.a. auch in dessen buddhistischem Zentrum Rangjung Yeshe Gomde im Salzburger Seenland Unterweisungen in der angewandten budddhistischen Praxis.

Lia Koch
PODIUMSDISKUSSION
Nach einem Universitätsstudium Philosophie, Kunstgeschichte und Völkerkunde und ausgiebigen Reisen im Himalaja in den 70gern, studiert sie seit 1980 unter Chögyam Trungpa Rinpoche und Sakyong Mipham Rinpoche, die die Übertragungslinien des Shambhala Dharma und der Kagyu- and Nyingma-Schulen des tibetischen Buddhismus innehalten. Lia ist besonders inspiriert von der Vision von Shambhala, einer Gesellschaft, die die Buddhanatur im Menschen anerkennt.
In Shambhala werden die vollständigen Vajrayana-Pfade der genannten Schulen praktiziert. Vor allem aber ist Shambhala bekannt für ein starkes Angebot an Sitzmeditation (Shamatha-Vipashyana).
Lia Koch (vorher Keuchenius) ist ein „Senior Teacher“ in Shambhala, lebt seit 2000 in Schliersee, arbeitet in der Marktforschung und führt nebenbei eine philosophische Praxis.

Mantra Singen mit Philipp Stegmüller
Philipp Stegmüller, geboren am 03.10.1977, studierte am University College London und an der HS Wismar. Freiberuflich tätig, ist der Hauptfokus seiner Arbeit das Licht, der zweite Fokus ist der Klang.
Philipp Stegmüller leitet einen Gesangskreis im Glockenbachviertel. Hier werden spirituelle Lieder, Mantren und Chants gemeinsam gesungen, um die physische und psychische Gesundheit des Einzelnen zu fördern und um die Freude am Singen in Gemeinschaft zu erleben.

Marco Thöndrup Walter
VORTRAG SEEBÜHNE
Dharmalehrer Töndrup kam im Alter von 20 Jahren auf einer Indienreise zum ersten Mal in Kontakt mit den Lehren Buddhas. Kurz darauf wurde er Schüler des Meditationsmeisters Gendün Rinpoche und hat seiner Inspiration folgend, an zwei aufeinanderfolgenden dreijährigen Zurückziehungen teilgenommen. Er lebt seit kurzem in München und teilt seine Zeit zwischen Studium und Unterrichtsreisen auf.

Origami (Pavillon im Japangarten)
Mitglieder des Bodaisan Shoboji Zentempels in Dinkelscherben bei Augsburg, leiten Origami (Japanische Papierfaltkunst), auf dem Vesakh-Fest, an.
Ort der Veranstaltung ist der kleine überdachte Pavillion am Rande des Japangartens.

Piet Essens Freedomblues
Piet ist ein Musiker aus den Niederlanden, arbeitet seit mehreren Jahren mit im Seminarhaus Engl in Niederbayern.
Seine Instrumente sind Schlagzeug und Hackbrett.
Freedomblues ist der Suche nach Freiheit im Menschlichen Herzen gewidmet.
Mögen alle Lebewesen frei sein von Leid und Armut.

Renate Scholz
PODIUMSDISKUSSION
Jahrgang 1955, buddhistische Zuflucht 1981, praktizierend in der Karma Kagy Linie, Schülerin von Lama Ole Nydahl,

Lehrerin, wohnhaft in München, Mitautorin von Unterrichtsmaterialien: „Buddhismus in seiner Ganzheit“ und tätig in der Lehrerfortbildung

Weltweit tätig mit Vorträgen und Meditationskursen

Sigrid Bodemer
Mantren sind die Sprache der Götter. Mit hingebungsvollem Gesang können wir den Kontakt mit den göttlichen Kräften in und um uns erleben und öffnen. Eine großartige Möglichkeit der Meditation.

TAI-CHI SCHULE MÜNCHEN
Sie wurde 1987 von Richard Sämmer gegründet. Unter seiner Leitung dient sie als Zentrum des AUTHENTISCHEN YANG STILS nach Yang Chen Fu, in Süddeutschland. R. Sämmer ist Meisterschüler von Großmeister K. H. Chu, der die Internationale Tai Chi Chuan Association seit über 30 Jahren in Europa leitet:
Ich habe mir zur Aufgabe gemacht, das Tai-Chi der Yang Familie zu verbreiten. Mit viel Freude und Begeisterung praktiziere und unterrichte ich die Inhalte dieser traditionellen Kunst.
Diese Inhalte sind unterschiedlichster Natur: Basis ist die Tai-Chi Handform, dazu gehören Meditation, Chi Gong, Körperschulung und auch Übungen zu zweit, um das Erlernte zu erproben. Der Yang Stil beinhaltet ebenfalls den Umgang mit traditionellen Waffen wie Schwert, Säbel und Stock.
Durch das Praktizieren von Tai-Chi wird das Wechselspiel zwischen äußerer und innerer Bewegung, Yin und Yang, im Gleichgewicht gehalten.

Weil klar definierte Bewegungsformen , werden diese nach und nach in ihrem Ablauf erkannt und so stabilisiert sich die Körperhaltung. Man wird „stark wie ein Holzfäller“.

Ist das Ende einer Bewegung klar, kann man während des Bewegungsablaufes loslassen, die Bewegung wird absichtslos, der Körper entspannt sich, man wird „weich wie ein Kind“.

Jeder einzelnen, erkannten Bewegung wird nichts hinzugefügt oder weggenommen. Es entsteht innere Ruhe, man erlangt die „Gelassenheit eines Weisen“.

Thailändische Tänze (17:00 Uhr)
Der Siwichaitanz.

Siwichai war eine thailändische Grafschaft im heutigen Kambodscha.
Dieser Tanz diente den dortigen königlichen und aristokratischen Genüssen.
Dem Klerus diente der Tanz zur Kommunikation mit den Göttern.
Mit einer sakralen Poesie gleitet die Tänzerin leicht und beschwingt mit engelgleicher Anmut vor den Augen der Gäste dahin und nimmt sie mit in sphärische Gefilde.

Die Tänzerin.

Genannt wird sie Eff
Und geboren ist sie im Isaan von Thailand.
Ihre Eltern sind in Deutschland nicht glücklich geworden
Und sind nach Thailand ausgewandert.
Nun lebt Eff allein in München und hat eine kleine Heimat
Beim „Thailändischen Kunst- und Kulturverein e.V.“ gefunden.

Thailändische Musik
Die thailändische Schoßzither „Khim“

Khun Dara spielt eine Weise aus ihrer Heimat, dem Mekhongtal.
Interessanter Weise ist die Zither Khim zwar eines der heute beliebtesten Instrumente Thailands, stammt jedoch eindeutig aus China und ist eine Version der dortigen Yang Qin.
Der wie ein Schmetterlingsflügel geformte Korpus läßt die insgesamt 21 Töne. Der pentatonisch oder diatonische gestimmten Tonleiter lange nachhallen.
Dabei laufen jeweils drei Saiten über eine feste Brücke, und die linke Hand. Schlägt ebenfalls die Töne hinter der Brücke an, so dass die entsprechenden Oktavtöne erklingen. Auf diese Weise hat die linke Hand zwei Oktaven
Und die rechte Hand eine Oktave zur Verfügung. Beim rhythmische geprägten Spiel kommen die Hände jedoch auch auf beiden Seiten zum Einsatz.
Die Khim ist heute fester Bestandteil der Mahori und Khrüang Sai Ensembles, wird jedoch auch als Soloinstrument immer beliebter.

Die Interpretin:

Dara Spirgatis, Präsidentin des „Thailändischen Kunst- und Kulturverein e.V.“
Geboren ist sie im Isaan, der Reiskammer Thailands. Bis 1984 war sie beamtete Lehrerin in Thailand und lebt seitdem mit ihrem deutschen Ehemann und den
Gemeinsamen 2 Kindern in München.

Traditionelles Karate-Do
aus SCHONDORF am Ammersee

Unsere Übung beruht einer authentischen Übertragungslinie der Meister - Geist-Herz zentriert - Nicht-Kampf orientiert !
Diese sichere und disziplinierte Kampfkunst ist ein gründliches geistiges Training und besonders aktuell für die heutige Zeit.

Durch die Übung des Ki (Lebensenergie), wird das Konzentrationspotential geweckt und wächst zu innerer Stärke und Leistungsfähigkeit.

Die Kunst des Karate hilft uns, Aggression und Gewalt besser zu verstehen. Gewalt wird häufig dargestellt als heldenhaftes, kulturelles Ideal, das Kampf als ehrenwerte Konfliktlösungpropagiert...


"Es erscheint vielleicht paradox, aber mit Hilfe des wahren Karate kann man feindliche Aggression umwandeln. Mit dem Erlernen der Verteidigungstechnik bekommen die Schüler das Vertrauen, nicht kämpfen zu müssen!
Die Kunst des Karate sollte definitiv keine Form der Selbstdarstellung sein. Sie ist Möglichkeit und Gelegenheit, sich zu erkennen und zu verstehen und über das eigene Ego hinauszugehen.
Wenn wir die Verbeugung richtig üben, können wir damit absichtslos das Wesentliche der Kunst des Karate ausdrücken.
Ein Geist, der sich dem Leben mit allem, was es bietet, nicht widersetzt, zeigt sich in einer Verbeugung, die weder Ritual noch angelernte Gewohnheit ist, ganz natürlich und schlicht."

(Terrence Webster-Doyle, in: Karate. Die Kunst des leeren Selbst )

Vietnamesischer Löwenztanz
Der Fabellöwe ist eines der vier Heiligen Tiere im asiatischen Kulturraum. Wo er auftritt, herrschen Glück, Freude und Harmonie. In vielen Tempeln wird der Bodhisattva der Weisheit Manjusri von einem Fabellöwen getragen. In Asien verkündet der Löwe auch fröhliche Anlässe wie Neujahrsfeier, Eröffnungsfeier oder hier in München das Vesakh-Fest der buddhistischen Gemeinschaften.

Mit dem Löwentanz der vietnamesischen buddhistischen Gemeinde von der Pagode Tâm Giác wird die Eröffnung des Vesakh-Festes 2011 im Westpark bekannt gegeben. Mögen alle Teilnehmer und Mitwirkenden Glück, Freude und Harmonie bei dem fröhlichen Ereignis der Buddhas Geburt empfinden.